DIE PAUL-WEBER-RUHE
Die ehemalige
Paul-Weber-Ruhe am heutigen Standort des "Neuen Marientempel" (
Standort des im Dezember 2008 abgetragenen Schembs-Tempel.) Das Bild wurde dem Buch "Der Bismarcktum und Waldpark Marienhöhe" von Thomas Deuster entnommen und stellt eine alte Ansichtskarte dar.
Die
Paul-Weber-Ruhe war
das Ende einer steinigen "Landzunge", die sich einst unterhalb der
Ludwigshöhe in Richtung Westen ausgebreitet hatte und aus der
später einmal der Waldpark Marienhöhe entstehen sollte. Am
Ende
dieser Landzunge war die Gesteinsformationen "Rabenstein" zu finden,
die am Anfang des 20. Jahrhunderts wegen wirtschaftlichen Interesse
abgetragen worden war. Der Rabenstein war ein beliebtes Motiv
für viele Maler und Künstler. Der Künstler und Maler
Paul (Gottlieb Daniel P.) Weber, der ein viel beachtetes Bild des
Rabensteins malte, war ein Landschafts- u. Tiermaler der am
*19.1.1823 in Darmstadt als Sohn des großherzoglichen Hofmusikers
Johann Daniel Weber geboren wurde. Er starb am 12.10.1916 in
München. Zu seinen Gedenken nannte man diesen Ort des Rabensteins
nach seinen Abtrag in Paul-Weber-Ruhe um. Eine kleine Ruhebank
komplettierte diesen Ort und machte eine Ruhepause mit schöner
Aussicht möglich. Erst durch die Suche nach einem neuen Standort
für einen "Neuen Marientempel", der alte war weiter östlich
zusammmengrbochen und abgetragen worden, musste diese Ruhebank
schließlich für einen neuen Tempel, den im Dezember 2008
abgetragenen und als Schembs-Tempel bekannten massiven
Steintempel, wieder weichen. Mehr Informationen zum Rabenstein im Buch
"Der
Bismarckturm und Waldpark Marienhöhe" von Thomas Deuster. Info am
linken Menürand unter "Literatur".